Entstehung und Entwicklung der Spedition Gollwitzer
Unser Unternehmen ist hervorgegangen aus einem gemischt landwirtschaftlich und transportgewerblich strukturierten Pferdefuhrwerksbetrieb. Seine Ursprünge gehen auf das Jahr 1700 zurück.

Im Güternahverkehr mit Pferd und Wagen wurden schon immer nahezu alle Arten von Gütern befördert die man sich denken kann. Schnitt- und Brennholz und Langholz aus den Wäldern zu den Sägewerken ebenso wie Baumaterialien aller Art, Sand, Pflastersteine, Schotter, Ziegel sowie Möbelumzüge und Petroleum sowie Transformatoren, als die Oberpfalz elektrifiziert wurde.
Im Gütertransport wurde hauptsächlich die Strecke nach Nürnberg und zurück mit Gütern aller Art befahren. Die Hauptbeschäftigung aber war der Transport von Eisenmaterial aus der Oberpfalz nach Oberbayern und Salzburg und auf dem Rückwege Salz von Hallein bis nach Hof in Bayern. Dort wurde das Salz auf andere Fuhrwerke umgeladen, die es über Magdeburg bis nach Hamburg und Rostock weiterbeförderten. Die Salzstrasse, quer durch Deutschland, hat ihren Namen von diesen Transporten.

In den Dreißiger Jahren gab es dann in unserem Unternehmen auch die ersten Lastwagen mit Dieselmotoren, der allererste war ein Büssing aus Braunschweig. Bis zum Beginn des Krieges 1939 hatten wir bereits mehrere Lastwagen und Lanzbulldoggs im Nah- und Fernverkehr im Einsatz. Parallel dazu hatten wir aber immer noch mehrere schwere Pferdegespanne für bestimmte Einsätze, und zwar bis 1951.

Das Speditionsgeschäft mit Stückgütern, Teilladungen und komplette Ladungen von den Kunden in Nordbayern ins ganze Bundesgebiet wurde Schritt für Schritt ausgebaut und so gestärkt, dass wir vom hiesigen Raum praktisch täglich und über Nacht überallhin fahren. Jede Sendung ist am nächsten Tag beim Kunden. Durch diese Leistung haben wir uns einen zufriedenen Kundenkreis geschaffen. Unsere Schnell- und Direktverkehre sind nicht zu schlagen. Unser moderner eigener Fuhrpark ist unser Aushängeschild und unser bestes Service-Instrument, natürlich und am wichtigsten sind es unsere zuverlässigen und guten Mitarbeiter, die in der Regel ihr ganzes Arbeitsleben in unserem Hause verbringen, welche unsere Erfolge garantieren.

Das ist nachstehend die Reihenfolge unserer betrieblichen Investitionen:
  • Weiden:
    1963 Erwerb des Grundstücks Regensburgerstrasse 17.000 qm.
  • Weiden:
    1968 Neubau der Speditionsanlage in Weiden.
  • Marktredwitz:
    1970 - 1982 Neubau Speditionsanlage Marktredwitz in 4 Teilabschnitten.
  • Amberg:
    1972 Neubau Speditionsanlage in Amberg.
  • Weiden:
    1991 Neubau Autowaschanlage in Weiden.
  • Nürnberg:
    1991 Neubau Speditionsanlage in Nürnberg.
  • Regensburg:
    1992 Neubau Speditionsanlage in Regensburg.
  • Zwönitz:
    2001 Gründung Niederlassung Zwönitz.

Mit 90 Mitarbeitern, 50 eigenen LKW und über 30 Vertragsunternehmern steht unser Unternehmen auf vielen starken Beinen. Bei unseren Kunden haben wir, auf Grund unserer Leistungsstärke, einen guten Namen. Bei Partnern und Kollegen sind wir anerkannt und geschätzt. Unsere Mitarbeiter haben bei uns einen guten Arbeitsplatz. Bei dieser Ausgangslage und mit Ideen, Glück und Mut und Gottvertrauen, brauchen wir uns auch vor den vor uns liegenden Zeiten nicht zu fürchten.

Im Jahre 1998 wurde der Entschluß gefaßt, das Unternehmen für den enger gewordenen Markt vorzubereiten und die interne Organisation und Auftragsabwicklung den immer höheren Anforderungen der Kunden anzupassen. Hier wurde der Grundstein gelegt, ein Qualitätsmanagement- und Umweltmanagementsystem einzuführen, um unseren Kunden optimal in organisatorischer und umweltrelevanter Hinsicht zufrieden stellen zu können.